Meister 2012-1
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Gemischte Gefühle beim KSK

Die erste Saison in der Oberliga Südbaden nach dem Abstieg aus der Regionalliga und der damit verbundenen Neuordnung der Mannschaft lief für den KSK Furtwangen nicht gänzlich nach Plan. Das vorgenommene Ziel unter die ersten drei zu kommen war angesichts der starken Liga doch etwas hoch gesteckt. Dennoch war der sechste Platz, den der KSK am Ende mit ausgeglichener Punktebilanz erreichte auch kein schlechtes Ergebnis. Zu mehr hätte es für den KSK in den zahlreichen knappen Kämpfen sicherlich gereicht, wenn die lange Verletzung von Punktesammler Marcel Wolber den Bregtälern nicht einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte. Auch andere kurzzeitige Ausfälle führten oft zu den entscheidenden Punktverlusten in den knappen Duellen, z. B. gegen Hofstetten.

Betrachtet man die Kämpfe im Einzelnen, ist festzustellen, dass zum einen die Neuzugänge des KSK ein voller Erfolg waren. Ionut Hamzu und Jan Furtwängler waren mit 14 bzw. 13 Siegen die besten Punktesammler des KSK. Dies ist den beiden Freistilspezialisten umso höher anzurechnen, als beide des öfteren im für Sie ungewohnten griechisch-römischen Stil antreten mussten. Auch Vincent Kirner konnte sich insgesamt 13 Siege sichern und wurde drittbester Punktesammler. Neben den drei Top-Punketsammlern sind vor allem die Erfolge von Raphael Reis und Kevin Reuschling erwähnenswert. Beide waren im Vorjahr in der Regionalliga noch vollkommen chancenlos, konnten sich aber in diesem Jahr mit 11 bzw. 9 Siegen erheblich steigern. Die starke Achse der Furtwanger in der 86er Gewichtsklasse  Felix Pfaff und Sascha Weinauge  zeigte teilweise überragende Leistungen, musste aber auch die ein oder andere nicht einkalkulierte Niederlage hinnehmen.

Trainer Tobias Haaga ist trotzdem zufrieden mit der Runde .”€žUnsere Neuzugänge haben sehr gut eingeschlagen und wir haben insgesamt hochklassige und spannende Kämpfe bieten können. Mit etwas mehr Glück und vielleicht noch einer entscheidenden Verstärkung können wir in der nächsten Saison hoffentlich wieder weiter vorne mitmischen, auch wenn die Liga in der kommenden Saison mit Taisersdorf und Schiltigheim sicherlich noch einen Tick stärker werden wird.

Eine ganz schwierige Saison hat hingegen die zweite Mannschaft hinter sich. Mit sehr vielen Lücken in der Mannschaft war die Mannschaft von Michael Haaga in einer erheblich stärker gewordenen Bezirksliga nicht mehr konkurrenzfähig und konnte keinen einzigen Kampf für sich entscheiden. Für die kommende Saison ist hier Neuaufbau in der Bezirksklasse angesagt. Dabei hofft die Reserve vor allem auf den Nachwuchs aus der Jugend.

Bei dieser war der Saisonverlauf nämlich deutlich erfreulicher. Zwar musste die zweite Jugendmannschaft, die schon in der Vorsaison sehr dünn besetzt war, abgemeldet werden, allerdings konnte die erste Jugendmannschaft mit einer starken Saisonleistung den dritten Platz in der Bezirksklasse hinter den überragenden Mannschaften aus Singen und Hardt erringen. Der KSK hofft mit Trainer Ersan Baydenk weiterhin eine erfolgreiche Jugendarbeit durchführen zu können um schon bald auch für die erste und zweite Mannschaft wieder hochkarätige Nachwuchsringer rekrutieren zu können.

Als der Regenbogen verblasste,
kam ein Engel und trug mich mit sanften Schwingen weit über die sieben Weltmeere.
Behutsam setzte er mich an den Rand des Lichts.
Ich trat hinein.
Ich habe euch nicht verlassen, ich bin euch nur ein Stück voraus.


Leider mussten wir heute erfahren, dass unsere ehemalige langjährige Kassiererin Frau Pohl von uns gegangen ist.

Unser aufrichtiges Beileid.
Wir wünschen den Hinterbliebenen viel Kraft.

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